Mark Medlock wurde vom Spitzenplatz der deutschen Single Charts verdrängt, geschafft hat dies Thomas Gogoj – Sieger bei Deutschland sucht den Superstar.

Das Marktforschungsunternehmen “media control” aus Baden-Baden teilte mit, dass es Thomas Godoj mit der Rock Ballade “Love Is You” auf Anhieb geschafft hat sich auf den ersten Platz der deutschen Single Charts zu platzieren.
Jetzt muss sich Mark Medlock, der Gewinner von  DSDS von 2007, mit dem zweiten Platz begnügen.
Nach den Angaben von media control gelang Godoj damit die beste Startwoche aller Singles in diesem Jahr.
Kein anderer Interpret habe bisher in der ersten Woche mehr verkauft als Godoj – nicht einmal Madonna.

Die Neueinsteiger in den deutschen Single-Charts, in dieser Woche, stehen ganz im Zeichen der am Samstag gestarteten Fußball-Europameisterschaft.
Revolverheld landen mit dem offiziellen DFB-Fan-Song “Helden wie wir” auf Anhieb auf Position sechs.
Der zehnte Platz geht an den offiziellen EM-Song “Feel the Rush” von Rapper Shaggy zusammen mit den Maskottchen Trix und Flix.

Mit dem Song “Supa Deutschland – Wir werden Europameister” plaziert sich  Mickie Krause immerhin auf Platz 34 der Charts.
Christina Stürmer belegt mit ihrem Fußball-Lied “Fieber” immerhin Rang 44.

Die Rock-Lady Tina Turner kommt im nächsten Jahr wieder nach Deutschland und das knapp 20 Jahre nach ihrer ersten Abschiedstournee.

Die zuständige Konzertagentur in Köln teilte auf Nachfrage mit, dass im Januar und Februar 2009 Konzerte in Köln, Berlin, Hamburg und München auf dem Tourplan der Europatournee von Tina Turner stehen.
“Tina wird in ihrer brandneuen Show nicht nur Hit auf Hit aus ihrer gesamten Karriere präsentieren, sondern natürlich auch eine spektakuläre Produktion”, konnte man in einer Ankündigung lesen.
Weiterhin wird Tina Turner in anderen europäischen Metropolen Konzerte geben, zum Beispiel in Antwerpen, Wien, Zürich, London, Paris, Arnheim und Manchester.

Bevor Turner ihre Tour in Europa startet wird die Rock-Legende von Oktober an durch Amerika touren.
Mit ihrer letzten Tournee, die im Jahr 2000 durchgeführt wurde und ebenfalls als Abschiedstournee deklariert wurde, hatte Turner große Erfolge gefeiert.
Diese letzte Tournee sahen ungefähr zwei Millionen Menschen.

Mit Einnahmen von fast 110 Millionen Dollar) war es die finanziell erfolgreichste Tour des Jahres.
Tina Turner begeisterte zuletzt das Publikum bei einem gemeinsamen Auftritt mit Beyoncé Knowles, der während der diesjährigen Grammy-Verleihung stattfand.

Und wieder einmal erreichen uns Nachrichten vom Grand Prix Eurovision de la Chanson.
Ralph Siegel, ein Veteran in dem Geschäft,  möchte ein erneutes Desaster der deutschen Teilnehmer im kommenden Jahr verhindern. Dazu fordert er Kollegen wie Dieter Bohlen oder Stefan Raab zu einer Art Komponisten-Wettbewerb heraus.

Der bereits 62-Jährige Ralf Siegel äußert sich gegenüber dem “Hamburger Abendblatt” wie folgt:
“Wir holen neben Bohlen, Siegel und Raab auch noch die Produzenten Frank Farian (Boney M.) und Alex Christensen (U 96) dazu und liefern je einen oder zwei Songs ab”.
Dann müssten alle Songs am Abend des Vorentscheids uraufgeführt werden, “so wie es früher schon war”, erklärt Siegel. “Im Sport schickt man doch auch die größten Profis, warum nicht auch in der Musik?”, so Siegel.
Er selbst hatte im Jahr 1982 mit Nicole “Ein bisschen Frieden” Deutschlands einzigen Grand-Prix-Sieg geholt.

Beim  Eurovision Song Contest in Belgrad (Serbien) in diesem Jahr waren die No Angels mit Polen und Großbritannien auf dem letzten Platz gelandet.
Der dargebotene Song “Disappear” wies nach Ansicht des Altmeisters “überhaupt keine deutsche Identität auf und war einfach nur ein durchschnittlicher Radiopopsong”.
Die Fernseh-Verantwortlichen beim Norddeutschen Rundfunk sollten nicht nur der Musikindustrie vertrauen.
“Es gibt einen großen Unterschied zwischen der Perfektion eines Videoclips und dem Live-Gesang auf der Eurovisionsbühne…”, erklärt Ralf Siegel.
Beim kommenden Song-Contest im Jahr 2009 würde Siegel gern mit einem eigenen Interpreten starten. “Meine Hoffnung ist gering, aber meine Freude, dabei zu sein, wäre riesengroß!”

An einem bisher geheim gehaltenen Ort, an der niederländischen Küste, dreht die englische Erfolgsband “Coldplay” an ihrem neuen Musikvideo.

Den Meldungen der britischen Zeitung “The Sun” zu folge, konnten die Band für den Dreh den renommierten und sehr begehrten Fotografen und Video-Regisseur Anton Corbijn (53) gewinnen.
Der Auftrag, der an  Anton Corbijn ging, lautet, dass er  zur Single “Talk” (enthalten auf dem neuen Coldplay-Album “Viva La Vida Or Death With All His Friends”) das beste Musikvideo aller Zeiten drehen soll. Weitere Details zu der Videoproduktion sind leider noch nicht bekannt.

Dem Coldplay-Frontmann Chris Martin (31) konnte man folgende Aussage entlocken: “Es könnte ein Desaster geben oder ganz toll werden.”
Zur Zeit muss man noch abwarten bis weitere Einzelheiten bekannt werden.

Anton Corbijn, der 2007 mit “Control” sein Spielfilmdebüt vorlegte, hatte bereits in der Vergangenheit mit Musikgrößen wie Johnny Cash, Nirvana, Depeche Mode, U2 und den Red Hot Chili Peppers gearbeitet.

In London setzt sich der in die Jahre gekommene Rocker Ozzy Osbourne (59) mit seiner eingereichten Verleumdungsklage durch. Diese Klage war gegen ein britisches Boulevardblatt gerichtet, welches dem Alt-Rocker massive gesundheitliche Probleme angedichtet hatte und dies auch noch bei der diesjährigen Musikpreis-Verleihung, den Brit Awards.

Nach den Berichten der britischen Medien zu folge, habe Ozzy Osbourne die angebotene Höhe der Schadensersatzzahlung akzeptiert
Die Höhe der Entschädigungssumme wurde dabei jedoch nicht genannt.
Den bei diesem Prozess gewonnen Schadensersatz möchte der einstige Frontmann der Band “Black Sabbath” einer Wohltätigkeitsorganisation seiner Frau Sharon spenden.

Das Boulevardblatt “Daily Star” hatte in einem Artikel behauptet, Osbourne sei kurz vor dem Auftritt als Moderator zusammengeklappt und habe damit den Ablauf der Show gefährdet.
Der Anwalt von Ozzy Osbourne vermeldete nach der Verhandlung, die Zeitung habe eingeräumt, dass Osbourne fit genug gewesen sei und nicht unter Gesundheitsproblemen gelitten habe.

Die Verleihung des begehrten Musikpreises Brit Awards, im Februar, hatten sechs Millionen Zuschauer an den Fernsehgeräten verfolgt.