Ralf Siegel fordert Bohlen und Raab heraus
Und wieder einmal erreichen uns Nachrichten vom Grand Prix Eurovision de la Chanson.
Ralph Siegel, ein Veteran in dem Geschäft, möchte ein erneutes Desaster der deutschen Teilnehmer im kommenden Jahr verhindern. Dazu fordert er Kollegen wie Dieter Bohlen oder Stefan Raab zu einer Art Komponisten-Wettbewerb heraus.
Der bereits 62-Jährige Ralf Siegel äußert sich gegenüber dem “Hamburger Abendblatt” wie folgt:
“Wir holen neben Bohlen, Siegel und Raab auch noch die Produzenten Frank Farian (Boney M.) und Alex Christensen (U 96) dazu und liefern je einen oder zwei Songs ab”.
Dann müssten alle Songs am Abend des Vorentscheids uraufgeführt werden, “so wie es früher schon war”, erklärt Siegel. “Im Sport schickt man doch auch die größten Profis, warum nicht auch in der Musik?”, so Siegel.
Er selbst hatte im Jahr 1982 mit Nicole “Ein bisschen Frieden” Deutschlands einzigen Grand-Prix-Sieg geholt.
Beim Eurovision Song Contest in Belgrad (Serbien) in diesem Jahr waren die No Angels mit Polen und Großbritannien auf dem letzten Platz gelandet.
Der dargebotene Song “Disappear” wies nach Ansicht des Altmeisters “überhaupt keine deutsche Identität auf und war einfach nur ein durchschnittlicher Radiopopsong”.
Die Fernseh-Verantwortlichen beim Norddeutschen Rundfunk sollten nicht nur der Musikindustrie vertrauen.
“Es gibt einen großen Unterschied zwischen der Perfektion eines Videoclips und dem Live-Gesang auf der Eurovisionsbühne…”, erklärt Ralf Siegel.
Beim kommenden Song-Contest im Jahr 2009 würde Siegel gern mit einem eigenen Interpreten starten. “Meine Hoffnung ist gering, aber meine Freude, dabei zu sein, wäre riesengroß!”
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